Obwohl das Kapitel theoretisch schon bestand, musste ich noch einiges umschreiben, damit es zum vorigen Teil passt und zu dem, was folgt. Das ist vermutlich der Grund, warum es nun ziemlich lang geworden ist. Aber alle, die sich mehr Immersion wünschen, können nun immerhin 18 Minuten darin schwelgen!
Außerdem habe ich noch eine Ankündigung und eine Bitte. Die Ankündigung ist, dass ich es in nächster Zeit vermutlich nicht schaffen werde, weiterhin wöchentlich zu veröffentlichen. Meine Wissenschaft braucht in nächster Zeit verstärkte Aufmerksamkeit, weshalb mir am Wochenende öfter die Energie fehlen wird, auch noch gute Kapitel zu dichten. Ich werde deshalb eher unregelmäßig veröffentlichen. Es tut mir leid. Damit einher geht die Bitte: Damit ihr auf dem neusten Stand bleibt, könnt ihr meinen Blog abonnieren. Ihr erhaltet dann immer eine Mail, wenn wieder ein Kapitel hochgeladen ist und mir würde es helfen, zu sehen, wie viele meinem Blog eigentlich folgen. Gerne dürft ihr die Pause auch nutzen, um Freunden und Bekannten meinen Blog zu zeigen!
Jetzt aber zu Dante, der zunehmend wirrer wird.
Gelbe Augen, ein Raubtierblick fixierte Dante unverwandt.
Er saß ganz still und rührte sich nicht, sah in die Augen stumm zurück.
Er fühlte keine Furcht vorm Wolf, der vor ihm auf der Lichtung lag.
Die Fänge gekreuzt, die Flügel gefaltet, strebte er weder nach Flug noch Jagd,
Genoss stattdessen die Einsamkeit, der blumigen Lichtung Lieblichkeit.
Und Dante wusste, er kannte ihn! Aber, ach, woher nochmal?
Auf der Fähre sah er ihn! Genau! Wann war das noch gewesen?
Als mit seinen Eltern von den Inseln er einst übersetzte?
Oder? Nein. So lange nicht. So lange war das noch nicht her.
Wie lange saß er schon dem Wolf so gegenüber? War’n es Stunden
Oder doch Minuten nur? Und wie war er hierher gelangt?
Es knurrte der Wolf, wie Dantes Blick bald in die Ferne zu schweifen begann
Und fing ihn ein, als eindringlich er Dante in die Augen sah.
Das Gelb der Iris wich dessen Pupillen, die mehr und mehr zu Fenstern wurden.
Durch sie sah er des Wolfes Gleiten über Bergesgipfel, Täler
Und den weit erstreckten Wald, der hier und da auf Wanderschaft
Die eine Flanke des Berges entblößte, um die and’re zu bedecken.
In den etwas tief’ren Lagen überflog er eine Klippe.
Steil fiel sie ab in einen See, dess’ Fluten klar wie Glas,
Die uralten Bäume an seinem Rande spiegelten, so dass beinah
Nicht auszumachen war, was Baum, was Bild in diesen Wassern war.
Und drinnen schwammen, sangen und lachten Wesen einer and’ren Welt.
»Nymphen!«, rief er mit fester Stimme und schreckt auf aus seinem Traum.
Aufrecht saß er im selben Moment. Sénanu musterte ihn verdutzt –
Und auch besorgt. Er schlief sehr schlecht. »Hast du wieder schlecht geträumt?«
»Kann man so nicht sagen, nein. Ich habe wieder den Wolf gesehen,
Er schenkte mir mit seiner Vision Gedanken für mein nächstes Ziel.«
»Du willst nach Théudísk. Ich dachte, das zumindest wäre klar.«
Sie hatte am Anfang ihr Bestes gegeben, aus Dantes Worten schlau zu werden,
Als beim Versuch er scheiterte, seine Geschichte zu erzählen.
Doch hatte sie es aufgegeben, denn von außen zu verstehen,
Was innerlich keine Ordnung hatte, bedurfte and’rer Fähigkeiten.
»Richtig, ich will’s auch immer noch. Die Nymphen aber können mir helfen.«
Sie runzelte nur die Stirn und schwieg, solange bis sie von der Rast
Erholt den Weg bestreiten konnten. Beachtlich wog der Strecke Last.
»Die Bewohner von Melkkÿken haben scheinbar einen Sinn
Für Pragmatismus, denn ich mein’: Kuchen, Feigen, Pfeil und Nuss,
Karten, Schläuche und auch Seile. Alles bieten sie Geistern dar.
Pfeile aber oder Essen, brauchen Geister nicht, was heißt,
Dass von Geistern wenig sie wissen.«, sagte er zu ihr gewandt,
Die Füße im Bach, in der Hand den Pfeil, den er grade trocken rieb.
Sie rasteten grade in einem Tal und Sénanú versuchte beim Wandern
Dante etwas von dem zu lehren, was Lochlan stets vergeblich tat:
Spurenlesen, Achtsamkeit für kleine Dinge, die einen umgaben:
Geknickte Zweige, gefallene Blätter, Pilze in allerlei Formen und Farben,
Den Umgang mit Pfeil und Bogen zum Jagen. Und wahrlich ihre Versuche waren
Vergeblich nicht, denn Dante lernte aufgeweckt und unermüdlich.
Er war ein Schüler, wie Lochlan ihn in all den Jahren vergeblich suchte.
Was Dante dann im Gegenzug lehrte, war auf des Wassers Stimme zu achten.
Schenkte man dem Wasser geduldig etwas Zeit, erzählt’s unschuldig
Von seinen Sichtungen unterwegs, ob schnell es rann, ob’s auf sich staute,
Wer Spuren der eigenen Existenz verwässern wollte, ob mal verloren
Etwas ging und wo es lag. So hatte den Pfeil er wieder gefunden.
»Ich geb’ dir recht, man muss sich wundern. Doch ich glaube, dass dein Schluss
Deshalb noch nicht stimmen muss. Denn die Frage ist erst die:
Was du über Geister weißt und ob’s der Wahrheit auch entspricht.
Wie ist denn ein Geist beschaffen?«. Dante dachte nach, denn nie
Hatte er sich die Frage gestellt. Also schwieg er länger, während
Er Schuhe band und Mücken wehrend nach seinem grauen Mantel langte.
Er schlug sich eine von der Schläfe, da wo Holz noch keines war.
Das war der Vorteil seines Leidens, seiner langsam wachsenden
Holzwerdung der linken Schläfe, die beiden große Sorgen machte.
Im Holz versuchte keines der Viecher, sein Blut mit Rüsseln aufzusaugen.
Doch war’s das schon, ansonsten konnte Dante nur hoffen, in Théudísk
Würde Hilfe ihm bald zu teil. Sénanu gab er noch schweigend den Pfeil.
Dann zogen sie los, um auf der Straße einige Meilen noch zu schaffen.
Die Frage aber besprachen sie an diesem Tage nicht mehr, denn
Nebel machten Dante zu schaffen und trübten seine Erinnerung.
»Wie lange ist’s noch zu den Nymphen?«, fragte Dante Sénanú.
Sie kämpfte sichtlich mit der Fassung für einen Moment, doch fing sie sich.
»Ich weiß nicht, wo hier Nymphen sind. Wir gehen aber nach Théudísk.
Dort werden sie bestimmt dir helfen.«
»Wie weit ist’s noch nach Théudísk?«
»Noch gute 60 Meilen, wie der Vogel fliegt, doch auf und ab
Ist es weitaus mehr. Wortánna ist auch nicht berechenbar.
Wir sollten also uns möglichst sputen.«
»Dann rennen wir besser wie rollige Stuten!«,
Wieherte Dante und trabte dann los. Sénanu seufzend dann hinten drein.
Von hinten sah sie: Die hölzerne Krankheit zog schon in den Nacken ein.
»Ich weiß jetzt, wie die Geister sind!«, rief er begeistert nach einigen Tagen,
Als grade eine Erinnerung aus geistigen Tiefen emporgestiegen.
»Ruh’- und schwerelos sind sie, getrieben meist von einem Streben,
Das sie über’n Tod hinaus ans Leben bindet. Schwindet schließlich
Ihr Verlangen und ihr Treiben, vergehen sie. Letztendlich bleiben
Bilder nur noch, die verblassen.« Zumindest das noch konnt’ er fassen,
Von allem, was Theóphanú darüber wusste. Nicht mal die Kruste
Ihres Wissens konnt’ er greifen. So unermesslich konnt’ sie schweifen,
In den Dingen dieser Welt und allem, was noch jenseits lag.
»So weit, so klar und wie nun hat der Geist dich übers Wasser gebracht?«,
Fragte sie, die Antwort kennend.
»Mit dem Schiff.«
»Und ist es denn
Ganz von selbst gesegelt oder hat’s mit Händen er bedient?«
»Beides.«, sagte er bedächtig.
»Und du standest drauf. So lässt sich
Daraus schließen, dass das Schiff aus Luft nicht nur gewesen ist.«
»Natürlich war das Schiff nicht Luft.«, sagte Dante ganz verdutzt.
»Was redest du? Bist du verrückt?« Sie seufzte schwer, erklärte dann:
»Wir hatten überlegt, warum die Menschen in Melkkÿken Geistern
So praktische Dinge gar opfern, obwohl, sie eigentlich körperlos doch sind.«
»Ach so, na sag’s doch gleich. Du bist schon sprunghaft manchmal in
deinem Denken.«
»Verzeih mir.«, sagte sie müh’voll nur beherrscht und der Verzweiflung näher.
»Also, du bist mit einem Geist auf seinem Schiff übers Wasser gekommen.«
»Ja, das stimmt und dennoch schien’s ob seiner Größe viel zu leicht!
Als auf den Strand ich grade sprang, da hob das Schiff sich aus dem Sand!«
Er hob die Arme übertrieben in die Luft, das nachzuahmen.
»Auf dem Wasser sagte der Fährmann, wir wären ziemlich schwer beladen.
Bin ich etwa fett geworden?«, fragte er mit leidender Stimme,
Blieb stehen sogleich und blickte bekümmert auf seinen Bauch, die Hände drauf.
Sie schaute ihn an, wie er abgemergelt stand, einer Wampe nicht ein Hauch,
Die viele ereilt, auch unverdient, weil Angst und Furcht und Stress sie peinigt.
Sie sagte nichts, trat hinter ihn und schlang die Arme um seine Hüfte,
Stemmte die ihre dagegen und hob mit Leichtigkeit Dante in die Lüfte.
Nicht wusst’ Dante, wie ihm geschah, von plötzlicher Nähe überfordert.
Genoss er’s? Oder nervte es? Unmöglich war’s, das rauszufinden.
»Mach dich mal locker, bist steif wie ein Stock. Nähe scheinst du
nicht zu kennen.
Hast du keine Geschwister daheim?« Doch Dante ging darauf nicht ein.
»Tatsächlich nicht, bin Einzelkind.«, sagte er Stunden später zu ihr.
Wie ist es bei dir, hast du Geschwister?«
»Ich habe noch zwei jüngere Brüder.
Ich hab’ sie lang’ nicht mehr geseh’n.«
»Ist mit ihnen was gescheh’n?
Und wichtiger noch, warum hast du mich gestern plötzlich hochgehoben?«
»Das war vorhin, vor ein paar Stunden. Du fragtest mich, ob dick du bist.«
»Wárum wollte ich das wissen?«
»Du hattest erzählt, das Schiff hätt’ sich
Aus dem Sande stark gehoben, als von Bord du gegangen bist.«
»Achso. Was denkst du? Bin ich dick?«
»Bist du nicht, am Schiff muss es
Gelegen haben. Es scheint sehr leicht, doch stofflos ist es nicht gewesen.
Ansonsten wärst du nicht gesegelt, stattdessen übern See geschwommen.
Doch ganz besonders muss es sein. Also leuchtet es doch ein,
Dass auch der Geist, der dich dort fuhr, körperlos nicht gänzlich war.«
»Hatten wir darüber geredet? Ob Geister einen Körper haben?«
»Genau so ist’s, seit Tagen nun beschäftigt uns nur diese Frage.
Während sie sprach, da tänzelte sie mir ihren Schuhen über die Wurzeln.
Sie sprang von einer großen: Hchromm, schallt’s im Boden und es glomm
Grad noch so das Sonnenlicht in ihrem Rücken auf eine Kuppe,
Auf die sie zu gelangen suchten. Schon warfen beide lange Schatten.
»Nur da Menschen in Melkkÿken mit Worten ihn zum Geist gestalten,«,
Fuhr sie fort, zu überlegen, »muss es wahr nicht sein. Wir pflegen,
Das gänzlich Wahre nie zu schreiben.« Beide sprangen. Bumm, hchromm.
»Sag, wie hat er sich genannt?« fragte sie weiter und es stampft
Einer von beiden auf den Boden. Tach, tach, bumm, hchromm.
»Wen meinst du?«
»Der dich auf der Fähre übers Wasser gefahren hat!«
»Sei doch nicht so aufgebracht! Wohér soll ich wissen,
wovon du redest?!
Ruówanú, das war sein Name. Fährmann sei er, Mythograph,
Wächter, Forscher und Entdecker.« Tach, klang es, die Blätter schienen
Ein letztes Mal im Abendlicht golden rötlich aufzublitzen.
Ein Zufallstreffer war’s, dass er genau die richt’ge Antwort wusste.
»Er sparte nicht, sich mitzuteilen, und scheint doch deutlich mehr zu sein.
Ein Träger wohl von großer Macht.«, sprach sie grübelnd. Tach, bumm, tach.
Der Wald erzitterte nun merklich.
»Dieses Stampfen ist schon nervig!
Wer von uns hat solche Kraft?« Tach, tach, bumm, tach.
Tach, tach, bumm, hchromm, tach, tach, bumm, hchromm.
»Keiner.«, sprach sie und ein Schauer lief durch Ast und Blatt und Krone.
Ein Raunen fuhr nun durch ›Wortánna‹, ein Warnruf eher und ein Jammer
Fuhr in Stamm und Wurzelwerk. Nun lebte der Wald, vielleicht der Berg.
Stämme rumpeln, Blätter rauschen, Wurzeln schnellen, Bäume laufen
Und näher stets rückt dieses Stampfen, als das Sonnenlicht verglomm.
Tach, tach, bumm, hchromm, tach, tach, bumm, hchromm.
In Panik rannten Sénanú und Dante eilends weg, doch zu
Verschied’nen Seiten, um im Schutz der Bäume zu bleiben, die nun liefen.
Was immer dort marschierte, sie wollten im Wege keine Wurzeln schlagen,
Dem begegnen, was dort stampfte. Speere sahen sie schon ragen.
In den Farn gehechtet lagen beide verdeckt am Wegesrand,
Der nun einer Straße nicht, viel eher einem Felde glich.
Und sie kamen, ja nur sie ist ein passender Ausdruck hier,
Denn Namen hatte Dante nicht für diese Scharen, die dort liefen:
Es war ein Heer von Kriegerinnen und von Kriegern gleichermaßen.
Schwerter trugen sie und Schilde, die oval geschnitten waren.
Panzerhemden wogen schwer auf ihren Schultern, einen Speer
Trugen sie zumeist zur Rechten. Viele trugen Fackeln. Echten
Federbüschen ward er gewahr, Zeichen hoher Kriegerwürde.
Doch Hexer auch und etliche Hexen liefen in der langen Schar,
Der der Wald so eilig, ja schon panisch fast gewichen war.
Tach, tach, bumm, hchromm, tach, tach, bumm, hchromm.
Viele Fragen warf es auf, wie Dante sie marschieren sah:
Wer sie waren, woher sie kamen, wohin sie gingen und für wen
Sie zu zieh’n begriffen waren. Vor allem aber: gegen wen?
Mehr als das beschäftigte ihn ganz besonders eine Sache:
Sie wirkten leblos irgendwie. Ziemlich stumpf und steif und nie,
Ja, nimmer wollt’ ein Heer von Menschen in die Nacht hinein marschieren.
Mussten sie nicht irgendwann mal lagern, schlafen, dann und wann
Essen oder sich erleichtern? Gab es etwas, das zu meistern
Sie vermochte allesamt, zum Marschieren sie verdammt?
Jemand mit besond’ren Kräften?
Dante wollte nicht weiter warten
Und tiefer lieber in den Wald. Doch starrte er weiter unverwandt
Auf den sonderbaren Zug, der einfach nicht zu enden schien,
Bis ihn seine Präsenz einnahm. Dessen Wille war’s! Es kam
Der Feldhauptmann auf seinem Greif. Adlerkopf und Löwenleib.
Braun gefiedert die großen Schwingen; die Schenkel aber mächtige Zwingen.
Gewaltiger fast doch waren die Pranken. Sie hielten eine Mordaxt. Tranken
Diese Schneiden so viel Blut in ihrem Leben? Wirkte nicht eben
Das Blatt der Axt so leuchtend rot, als bestrich es selbst der Tod?
Scharfkantig war sein Profil im unheilschwangeren Fackellicht.
Ein Mantel von enormem Gewicht ruhte auf den Schultern, schlicht
Unbeschreiblich groß und breit. Im Takte schwang der Löwenschweif.
Tach, tach, bumm, hchromm, tach, tach, bumm, hchromm.
Der Takt und dieses Mannes Präsenz, sie ließen Dante innerlich beben.
Rückwärts, weiter ins Gebüsch, so schob sich Dante immerfort,
Bis er wagte aufzustehen und gehobenen Hauptes zu gehen.
Da der Tross nicht enden wollte, gab es vorerst keine Chance,
Zur andren Seite zu gelangen, um dort Sénanú zu treffen.
Auch zu weit war nun das Feld und von vielen Fackeln erhellt.
Man hätte ihn bestimmt bemerkt, wer weiß was mit ihm angestellt.
Drum zog er weiter sich zurück und suchte, möglichst nicht zu stolpern.
Lauter freilich war das Poltern, mit dem das Heer im Dunkeln zog,
Als sein Fallen gewesen wäre. Nun tastete er sich blind voran,
Denn der Wald, ganz starr und stumm, wie’s Kaninchen vor der Schlange,
Wisperte nicht, bewegte sich nicht, er träumt nicht und leuchtete nicht.
In diesem Schweigen großer Angst ließ Dante sich in sicherem Abstand
Vom Heer, vom Feld und ihren Fackeln am wurzelbestrickten Boden nieder.
Ratlos und sehr angespannt mit seinen vom Wandern matten Gliedern
Setzte er sich in den Wald und zog die Knie an seinen Leib.
Dann hüllte er sich im Mantel ein und dämmerte langsam vor sich hin.
Bisher hatten sie sämtliche Nächte auf Lichtungen oder Steinen verbracht,
Damit er nicht in Baumes Schatten noch hölzerner wurde und Sénanú
Nicht noch ihn bewachen musste, wenn seine Träume ihn wieder plagten.
Doch Dante hatte allmählich vergessen, warum sie welche Dinge taten.
Er wusst’, dass er verborgen bleiben und sehr viel lieber ungeseh’n
Hier warten wollte, bis jemand kam, ihn mit sich nahm auf die nächste Reise.
So saß er nun, umgeben von Stämmen und fiel der Müdigkeit anheim,
Bis der Schlaf in überkam und fort ihn in das Traumreich nahm:
Nicht ohne Gefahr war’s für den Leib, viel schlimmer aber war’s für den Wald.



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